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Die Generalsanierung des Altbaus im Detail
 Rara-Lesesaal heute
Während der Generalsanierung wird das bestehende Gebäude so wieder instand gesetzt, dass es in Verbindung mit den Neubaubereichen ab dem Jahr 2013 einen voll funktionsfähigen, mit modernster Technik ausgestatteten Bibliotheksbetrieb unterstützt. Im Gebäude - begrenzt von den Straßen Unter den Linden, Universitätsstraße, Dorotheenstraße und Charlottenstraße - werden Bürobereiche für die Mitarbeiter, Magazine, spezielle Funktionsbereiche und kleinere Lesesäle umfassend saniert und auf hohem Niveau ausgestattet.
 Informationszentrum
Das im Altbau liegende Informationszentrum für die wissenschaftshistorische Forschung wird mit 65 internetverbundenen Rechercheplätzen sowie einem frei aufgestellten Literaturbestand von 50 000 Bänden ausgestattet sein. Dieser ergänzt die Freihandliteratur in den Neubaubereichen  . Im Informationszentrum befinden sich auch die konventionellen Kataloge, die trotz digital aufbereiteter Kataloge auch weiterhin für die Recherche von Literatur von Bedeutung sein werden.
 Kartenlesesaal mit Atlas des Großen Kurfürsten aus dem Jahr 1664.
Ebenfalls im Altbau entstehen die Lesesäle und Magazine für die fünf materialbezogenen Sonderabteilungen der Bibliothek, die Handschriften-  , Musik-  , Karten-  , Zeitungs-  , Kinder- und Jugendbuchabteilung  . In deren Lesesälen werden die Benutzer insgesamt 139.000 Bände Literatur sowie andere Materialien finden, die der Erschließung der jeweiligen Sonderbestände dienen.
 Bundespräsident Johannes Rau in der Restaurierungs- werkstatt, 2000
Für die Abteilung Bestandserhaltung und Digitalisierung  werden mit der Sanierung des Gebäudes beste Arbeitsbedingungen geschaffen. Diese Abteilung, die aufgrund ihrer hervorragenden Expertisen deutschlandweit als Kompetenzzentrum für Bestandserhaltung gilt und auf internationaler Ebene eine wichtige Rolle spielt, wird mit einer Restaurierungswerkstatt, einer Buchbinderei, einer Druckerei sowie einer Foto- und Mikrofilmstelle - einschließlich der dazugehörigen Labore - ausgerüstet.
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 Lipman-Regale in den Magazinen
 Denkmalgeschützte Bauteile und Einrichtungen, hohe Fenster für eine angenehme Arbeitsathmosphäre u.a. - die Sanierung des über 90 Jahre alten Gebäudes der Staatsbibliothek ist von hoher kulturpolitischer Bedeutung, die den finanziellen Aufwand lohnt.
Mit der Generalsanierung des Altbaus werden instand gesetzt bzw. entstehen:
- 700 qm Nutzfläche für das Informationszentrum mit 50.000 Bänden Literatur,
- 18.000 qm Magazinfläche mit Lipman-Regalen werden saniert und vollständig mit 20°C (+/- 3°C) klimatisiert,
- Sanierung bzw. Austausch von ca. 3.500 Fenstern,
- Magazine für den Bestand an historischen Druckschriften mit 13.000 qm Fläche, verteilt über 9 Etagen,
- 5 Lesesäle für die Sonderabteilungen mit insgesamt 1420 qm Fläche und 139.000 Bänden frei aufgestellter Literatur zur Erschließung der Sonderbestände,
- 230 Arbeitsplätze in den Lesesälen der Sonderabteilungen, davon
- 48 im Handschriftenlesesaal,
- 70 im Musiklesesaal + 10 Abspielkabinen für Tonträger,
- 40 im Kartenlesesaal,
- 50 im Zeitungslesesaal,
- 12 im Kinder- und Jugendbuchlesesaal,
- 5.000 qm für die Bestände der Sonderabteilungen,
- 3.000 qm Tresormagazine (im Neubau) für Sonderbestände,
- Installation einer modernen Buchtransportanlage im gesamten Gebäude; diese erschließt mit einer Trassenlänge von ca. 1 500 m sowie mittels 17 Linear- und 4 Umlaufaufzügen den gesamten Alt- und Neubau,
- 1.500 qm Werkstattbereiche für Mikroverfilmung, Digitalisierung, Restaurierung, Buchbinderei, Reprographie,
- Arbeits- und Bürofläche für 393 Mitarbeiter an diesem Bibliotheksstandort,
- Cafeteria und Buchshop mit 212 qm Fläche,
- Bibliotheksshop mit 127 qm Fläche,
- 3 Veranstaltungssäle mit Besucherkapazitäten von 50, 80 bzw. 300 Personen.
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