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 Professor HG Merz mit Mitarbeitern
 Der künftige zentrale Lesesaal im Schnittmodell
Die Neubaubereiche im Detail
Ab dem Jahr 2011 werden sukzessive die verschiedenen Neubaubereiche zur Nutzung übergeben. Nach Vollendung aller Bauarbeiten werden allein im Allgemeinen Lesesaal, im Rara-Lesesaal und im Freihandmagazin für unsere Benutzer 250.000 Bände Referenzliteratur und gedruckte Quellen zur Benutzung des historischen Druckschriftenbestandes frei zugänglich bereit stehen. In diesen Handbibliotheken wird Literatur zur Geschichte der geistes-, sozial-, naturwissenschaftlichen und technischen Disziplinen stehen: Monographien, Zeitschriften, Sammelwerke .
Ergänzt werden diese Handbibliotheken durch die ebenfalls frei zugängliche Literatur im Informationszentrum sowie in den künftigen Lesesälen der Sonderabteilungen, die mit der Generalsanierung des Gebäudes entstehen.
 Entwurf des Büros HG Merz für den neuen zentralen Lesesaal
 Blick zu den Freihandbeständen im neuen Lesesaal


In den Neubauten werden 12.000 qm Hauptnutzfläche errichtet, dazu gehören folgende Bereiche:
Allgemeiner Lesesaal im Zentrum des Gebäudes
- 9.000 m² Nutzfläche
- 250 Leserplätzen, alle ans IT-Netz angeschlossen, davon 140 Forschungsleseplätze, 19 Carrels, 1 Blindenarbeitsplatz,
- 127.000 Bände Freihandbestand
Freihandmagazin, das an den Allgemeinen Lesesaal direkt angrenzt
Rara-Lesesaal im Nordbereich der Bibliothek (Dorotheenstraße)
- 700 m² Nutzfläche
- 50 Arbeitsplätze
- 29.000 Bände Freihandbestand
Tresormagazine im 1. und 2. Untergeschoss unterhalb des Allgemeinen Lesesaals
- 3.000 m² Nutzfläche zur Unterbringung besonders schützenswerter Literatur der Abteilung für Historische Drucke, der Handschriften-, Musik- und Kartenabteilung sowie der Kinder- und Jugendbuchabteilung
- 18°C temperiert
- 50 Lux Lichtstärke
- 50% Luftfeuchtigkeit
Bibliotheksmuseum im Erdgeschoss des Neubaus
- 308 m²
- Dauerausstellung zur Entwicklung der Staatsbibliothek als wissenschaftliches und kulturelles Zentrum Berlins, Preußens und Deutschlands
Schauraum für besondere Bibliotheksschätze
- 66 m²
- Teil des Bibliotheksmuseums, als "Schatzkammer" räumlich in den Bereich der Tresormagazine integriert
Raum für wechselnde Ausstellungen im Erdgeschoss des Neubaus
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